Die Katakomben

In früheren Zeiten mussten die Toten vor den Mauern der Stadt begraben werden. Dafür boten sich die Tuffsteinhügel entlang der Ausfallstraßen an. In kilometerlangen Stollen wurden hier die Toten in Wandnischen und Grabkammern beerdigt. Der Name „Katakombe“ stammt eigentlich vom griechischen Wort für „Talkessel“ ab (catacumba), eine Flurbezeichnung an der Via Appia. Diese setzte sich später für alle „Totenstädte“ durch.

In Rom gibt es mehr als 60 Katakomben, die jedoch nicht alle für die Öffentlichkeit zugänglich sind.

Wir besuchten die Domitilla-Katakombe (Link führt zu einem pdf-Dokument). Wohl eine der größten der Stadt, mit mehreren unterirdischen Stockwerken, 17 Kilometern unterirdischen Gängen und ungefähr 150000 Gräber. Zuerst gab es über der Katakombe eine Einführung in die Geschichte dieser Friedhöfe.

In den Katakomben gibt es auch größere Räumen, zum Teil mit schönen Fresken klassischer oder christlicher Motive.

In einem dieser Räume versammelten wir uns und feierten einen Gottesdienst. Da wir dies vorher angemeldet hatten, war der Raum extra für uns eingerichtet worden mit einem Altar und allem was zu einem richtigen Gottesdienst gehört.

Dies war der letzte und sicherlich eindrucksvollste Programmpunkt unserer ökumenischen Reise nach Rom.

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